Hero's Journey -

HELDENREISE MIT PFERDEN

 

 

- Stehst Du vor einer wichtigen Entscheidung - oder „steckst“ Du in einer Angelegenheit fest und kommst nicht weiter ?

 

- Möchtest Du DEINE Lösung für einen Herzenswunsch finden, anstatt die „Lösungen“ anderer Menschen, die überhaupt nicht zu Dir passen ?

 

- Sehnst Du Dich nach einer wahren, authentischen Verbindung mit Deinem Pferd ?

Was ist die Heldenreise?

Das Leben schreibt Geschichten, welche oft einen ungewöhnlichen Ausgang haben. Die Heldenreise (nach Ulrike Dietmann) ist - vereinfacht gesagt - ein Muster von 11 Schritten, nach welchem auch z. B. spannende Handlungen in Büchern und Filmen ablaufen:

 

Dem Hauptakteur wird eine Aufgabe gestellt…oder er verspürt eine Sehnsucht - einen Ruf, dem er folgen muss. Und er macht sich auf den Weg.

Er erlebt viele Abenteuer, hat positive Erlebnisse, muss aber auch schwierige Situationen meistern. Er trifft auf Freunde und Feinde, scheitert in seinem Vorhaben und trifft stattdessen am Ende seiner Reise völlig ungeplant und unerwartet auf die Liebe seines Lebens. So in etwa könnte die Geschichte aussehen - der Ausgang der Reise ist für den "Helden" und die Leser/Zuschauer meist überraschend und es kommt zum Schluss ein großer „Schatz“ zum Vorschein.

 

Auch unser Leben ist voll von kleinen und größeren Heldenreisen: Das Laufen lernen als Kind…das Bestehen einer Prüfung in der Schule...oder auch das Erreichen einer Herzensverbindung zum eigenen Pferd - um nur einige Beispiele zu nennen.

 

Eine Heldenreise erfordert immer den Mut, Herausforderungen anzunehmen, der eigenen Intuition zu vertrauen und authentisch zu handeln. Dabei begegnen wir unserer größten Verletzbarkeit.

Aus einer Heldenreise gehen wir nur dann als Held/in hervor, wenn wir alle Schritte durchleben - und das Scheitern nicht als unser eigenes Versagen sehen, sondern als einen Hinweis verstehen, dass es auf dem bisherigen Weg nicht weiter geht.

 

 

Ich möchte Dir hiermit Mut machen, DEINE Geschichte selbst zu schreiben...statt dies anderen Menschen (oder Umständen) zu überlassen.

Die Reise lohnt sich!

Damit Du Deine Antwort zu Deinem Anliegen findest (z. B. zu einer Frage wie oben), biete ich zu Deiner Unterstützung Einzelcoachings an.

 

Weiter unten findest Du zur Inspiration zwei meiner persönlichen Heldenreisen. Die zweite Heldenreise hebe ich mit allen 11 Schritten für Dich aufgeschrieben.

 

 

 

 

Wahre Verbindung zu Pferden finden

 

 

Pferde sind Meister der Authentizität, wir begegnen ihnen nicht auf der Verstandes-, sondern auf der Gefühlsebene. Sie helfen uns, uns selbst besser kennenzulernen und wahrzunehmen. Auch wenn Du kein eigenes Pferd hast, kann ich die Pferdeenergie in das Coaching integrieren, so dass sie Dich auf Deinem persönlichen Weg unterstützt.

 

Meine (große) Heldenreise und mein Angebot

Wer ich war - und wer ich bin!

 

Ich war eine Expertin in meinem Beruf als Arbeitnehmervertreterin. Rechte und Gesetze waren meine Begleiter. Mein brillianter Verstand und meine Wortgewandtheit ließen mich nie im Stich.
Meine sachliche, verstandesorientierte Lebensausrichtung führte dazu, dass ich mich von meinen Gefühlen distanzierte. Ich befürchtete, dann nicht mehr funktionieren zu können.

 

Ich wurde eine Perfektionistin, mit Fokus auf Wohlstand und Sicherheit. Und irgendwann merkte ich: Das Leben ist grau. Es ist weder schlecht noch gut, die Jahre fliegen ohne echte Höhen und Tiefen vorbei.

 

Ich trat gefühlt auf der Stelle. Meine Träume, die ich früher hatte, waren in weite Ferne gerückt…ursprünglich wollte ich Sängerin, Malerin oder auswandern und ein Cowgirl sein. Stattdessen: Hamsterrad. Ich war nicht mehr mit der Natur und dem „wahren“ Leben verbunden, sondern ein Produkt menschengemachter Ziele.

 

Mein Pferd zeigte mir deutlich, dass ich auf dem Holzweg war – ich war für ihn eigentlich gar nicht vorhanden, sondern nur eine Person, die für Futter, körperliche Bewegung und eine saubere Box sorgte und immer die Uhr im Blick hatte.

 

Ein Jahr nach meiner Pferdeflüsterer-Ausbildung entschied ich mich für eine pferdegestützte Persönlichkeitsentwicklung, weil ich fühlte, dass dies "mein Ruf" war.  Meine Ausbildung zur Hero’s Journey Instruktorin hat mein Leben dann komplett verändert:

 

Ich habe meine Angst verloren vor Angriffen anderer Menschen (insbes. beruflich, wo es um Hierarchien und Macht geht). Ich bin mutig in der Kommunikation. Ich komme mit unangenehmen und für mich nicht kontrollierbaren Situationen viel besser zurecht.

 

 

Ich habe Zugehörigkeit gefunden bei den Pferden und bei Menschen, die so "schwingen" wie ich. Das Zusammensein mit meinem Pferd ist von Leichtigkeit und Freude geprägt. Meine Beziehungen sind lebendiger und glücklicher und ich finde mehr Gehör. Ich denke im Augenblick und fühle und handele entsprechend.
Ich bin zu einer Anführerin geworden, der man gern folgt.

 

 

Meine Erfahrungen möchte ich gern an Dich weitergeben, weil ich weiß, dass sie Dein Leben völlig ins Positive verwandeln.

 

In meinem Coaching zeige ich Dir,

- wie Du bedingungslose Liebe und wahre Verbindung zu Pferden findest

- wie Du Verbindung Du Dir selbst findest, zur Natur und zu anderen Menschen

- wie Du in kleinen Schritten Deine Ziele umsetzt und sich Deine Träume verwirklichen

 

 

Du lernst bei mir

- wer Du WIRKLICH bist und welche Deiner Begabungen in die Welt hinausgetragen werden wollen

- Situationen wahrzunehmen und zu handeln, anstatt Dich ohnmächtig den Umständen oder den anderen Menschen ausgeliefert zu fühlen

- authentisch und präsent zu sein, und eine klare Kommunikation

- warum Vertrauen besser als Kontrolle ist (und Perfektion die Sicht auf das Wesentliche versperrt)

- wie Du für Entscheidungen Deine eigenen, genau richtigen Lösungen findest

- wie Du mehr positive als negative Energie in Dein Leben ziehst.

- dass Scheitern kein Versagen, sondern eine Wendung hin zu neuer Klarheit ist

 

 

Lebe Dein Potential…mach‘ Dich auf die Reise - Deine Heldenreise!
Alles, was Du brauchst, ist Mut zur Veränderung. (Ein Pferd ist kein Muss.)

 

Das Leben inszeniert perfekte Heldenreisen…hier noch ein Beispiel:

 

 

1. WER BIN ICH?

 

Ich bin ein hochsensibler Mensch. Ich habe eine niedrige sensorische Reizschwelle und nehme die Umwelt mit allen Sinnen verstärkt wahr. Erlebnisse klingen in mir lange emotional nach.

 

Einige meiner Stärken:

Für neue Erfahrungen bin ich sehr offen und verfüge über eine hohe Begeisterungsfähigkeit. Ich habe den Wunsch nach Unabhängigkeit.

 

Einige meiner Schwachpunkte:

Ich habe Schwierigkeiten beim Umgang mit Stress, Leistungsdruck und Zeitknappheit, bin introvertiert und kein Wettbewerbstyp. Bezüglich Prüfungssituationen hatte ich in der Vergangenheit oft einen Blackout oder es haben mich Ohnmachtsgefühle überwältigt.

 

 

Zu mir gehört ebenfalls die Veranlagung für Perfektionismus und Kontrolle, welche mein Bedürfnis nach einer geschützten Atmosphäre (Sicherheit) befriedigen sollen. Deswegen halte ich an Gewohnheiten fest und orientiere mich oft an dem, was sich „bewährt“ hat und mein Kopf für richtig befindet, anstatt meiner eigenen, ungewöhnlichen Inspiration zu folgen. Ich wäge sehr lange ab, bevor ich handele und bin somit im Verstand und nicht im Gefühl.

 

 

Die größte Herausforderung für mich ist es, diesen Pfad zu verlassen.

 

 

 

2. DER RUF

 

Vor einiger Zeit fragte eine Stallkollegin uns Einsteller*innen, ob wir an einem Fotoshooting mit unserem Pferd teilnehmen wollten. Ich hatte große Lust auf Fotos von und mit meinem Stepz und sagte spontan zu.

 

 

 

3. DIE BLOCKADE / Verletzbarkeit

 

Je näher der Termin rückte, desto mehr Zweifel kamen mir, ob das mit dem Fotoshooting eine gute Idee war. Anstatt meinem spontanen Gefühl weiter zu folgen, flüchte ich mich in den Verstand.

 

Mein Verstand ist sehr kreativ im Spinnen von Horrorszenarien. In mir kamen Erinnerungen aus den vergangenen Jahren hoch, von einem dissoziierten Stepz, der ausflippt und für mich nicht händelbar ist. Ich befürchtete darüber hinaus, wie immer zu spät zu kommen und scholt mich innerlich: „Warum mache ich das Ganze, obwohl ich doch weiß, dass mich der Druck krank macht und ich kein Performance-Typ bin!?“ Meine Glaubenssätze „Das kann/schaffe ich nicht. Das überfordert mich/geht über meine Kräfte“ ergriffen Besitz von mir.

 

Meine Handlungsoptionen waren, entweder das Vorhaben aufzugeben und mich in die Sicherheit zurückzuziehen oder mit einer anderen Haltung an die Sache heranzugehen.

 

 

 

4. DAS ZIEL

 

Trotz eines mehrtägigen mulmigen Gefühls in Magen und Bauch entschied ich mich für die Variante mit der anderen Haltung. Diese neue, gemeinsame Erfahrung mit Stepz wollte ich einfach nicht verpassen. Ich dachte, wenn ich am Abend vorher schon alles vorbereite, komme ich am Tag des Shootings nicht in Stress.

 

Also bürstete ich Stepz am Vorabend sehr sorgfältig, schnitt seine „Bridle Bridge“ noch einmal nach und flocht seinen Schweif ein. Dabei war ich sehr konzentriert und gab mir sehr viel Mühe, um die Zeit für ihn und mich angenehm zu machen. Als ich fertig war, war Stepz entspannt und sah wunderschön aus. Ich war stolz, freute mich und sagte ihm, was für ein toller und hübscher Kerl er ist. Dann deckte ich ihn ein und brachte ihn in die Box.

 

 

 

5. DIE VERBINDUNG

 

Ich projiziere immer noch meine Ansicht auf Stepz, dass ich ihm nicht vertrauen kann, weil er ausrastet. Dabei bin ich es eigentlich, der ich nicht vertraue. Das wiederum merkt Stepz und denkt, wenn sie sich nicht vertraut, vertraue ich ihr erst recht nicht.

 

Es ist aber mein tiefer Wunsch, ihm zu vertrauen, ich übe es und es gelingt mir jeden Tag mehr. Durch meine wachsende innere Ruhe wächst auch Stepz‘ Vertrauen in mich. Das wiederum lässt mein Vertrauen in mich selbst wachsen. Dadurch, dass er genau so sensibel ist wie ich, ist das ein sehr feiner, langsamer Prozess.

 

 

 

6. DAS HERZ DER KREATUR

 

Der Grund, warum ich mir sehr viel Zeit für diesen Prozess nehme und warum er mir so wichtig ist, ist die Tatsache, dass ich Stepz im Grunde meines Herzens bedingungslos liebe. Das ist etwas, das ich in meinem Leben vorher nicht kannte. Ich möchte, dass es ihm gut geht und dass wir schöne Sachen miteinander unternehmen. Ich spüre, dass das nur gelingen kann, wenn wir uns frei von aufoktroyierten Fesseln machen. Für mehr Freiheit müssen wir das Durchleben von Herausforderungen trainieren.

 

 

 

7. ZERREISSPROBE

 

Als ich am darauffolgenden Nachmittag auf den Hof kam, radelte der Bauer an mir vorbei. Ich fragte ihn scherzhaft, ob er sich nicht auch fotografieren lassen wollte. Er sagte „Besser nicht“ und ergänzte „Die Pferde sind ausgebrochen.“

 

Ich fragte: „Welche – unsere??“ Er antwortete gemächlich: „Joa…..aber es ist nur der Zaun zwischen den Boxenpferden und denen aus dem Bewegungsstall.“ Mir stockte der Atem. Zwischen den beiden Herden war nur ein einfach gesteckter Zaun mit Kordellitze, die ich höchst bedenklich finde. Denn zweimal hatte Stepz in jüngeren Jahren bereits einen bösen Zaununfall und jedes Mal hatte sich die Kordellitze um ein Bein gewickelt und es abgeschnürt.

 

Mein konditioniertes Selbst servierte mir sofort Bilder von blutigen Verletzungen und kaputten Gliedmaßen und ich dachte, das war’s dann mit dem Fotoshooting. Das kann ich dann gleich absagen. Und womöglich müssen wir auch gleich den Tierarzt rufen. In mir keimte ein Anflug von Verzweiflung und Ohnmacht auf.

 

Mein authentisches Selbst sagte: „Hab Vertrauen, dass alles gut ist. Bewahre die Ruhe und mache einen Schritt nach dem anderen."

 

Ich bog um die Ecke hinter dem Reitplatz und sah, wie Stepz inmitten eines Knäuels fremder Pferde aus der Nachbarherde auf der Weide aufgeregt herumgaloppierte. Die Situation schien außer Kontrolle.

 

 

 

8. SCHEITERN

 

Meine Strategie war fehlgeschlagen: Alles, was ich "perfekt" im Voraus gedacht und getan hatte, um den darauffolgenden Tag für mich stressarm zu gestalten, war gegenstandslos. Ich bin an einer trügerischen (Schein-)Sicherheit gescheitert.

 

Mein Plan, ein gut gelauntes, (fast) sauberes Pferd von der Weide zu holen, ging nicht auf. Nun war Stepz aufgeregt, schwitzte unter seiner Decke und seine Beine waren komplett dreckig.

 

 

 

9. DAS OPFER / Transformation

 

Ich musste mich an diesem Tag von meiner bis dato festen Überzeugung, dass ich alle Dinge mit dem Verstand lösen kann, verabschieden und außerdem von meinem Anspruch, alles unter Kontrolle zu haben.

 

 

 

10. DER SCHATZ

 

Der Schatz war dann das wohl schönste Event, das ich bisher zusammen mit Stepz erlebte.

 

Nachdem ich in der Stallgasse seine Beine und Hufe weitestgehend vom Matsch befreit hatte, rubbelte ich seinen schweißnassen Hals trocken und bürstete sein Fell nochmal über. Seine Atmung war zwischenzeitlich auch wieder normal.

 

Wir gingen dann etwas vor unserem Termin in die Halle, damit Stepz das aufgestellte Studioequipment schon mal begutachten konnte.

 

 

Er regte sich zu meiner Verwunderung kein bisschen auf. Und auch während des Shootings war er ein echter Profi – aufmerksam, unerschrocken, freundlich, zugewandt, interessiert, mit mir im Kontakt. Und er hat wunderschön posiert! Es war eine echte Freude - ich habe die Zeit so genossen und war am Ende überglücklich...nicht nur darüber, dass in mir der Mut und die Überwindung der Blockaden gesiegt haben. Vor allem habe ich Vertrauen ins Vertrauen gewonnen und Heilung erlebt.

 

 

 

 11. DIE ESSENZ / Der weite Blick

 

Ich bzw. WIR haben eine neue Erfahrung gemacht, die uns von den Geistern der Vergangenheit befreit. Eine höhere Führung war im Spiel, die dafür gesorgt hat, dass alles zu meinem und unserem Besten geschah.

 

Unser Selbstvertrauen wurde gestärkt und wir haben ein neues Lebensgefühl erlangt. Unsere Persönlichkeit ist gereift und unsere Welt hat sich verändert.

 

Foto:

Benjamin.Kottysch Photography

https://www.facebook.com/kottysch.photography/

 

Kontakt

Pferdekommunikation Petra Gerken, QHC

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Tel. 0178 7074288

 

pferdekommunikation@mail.de

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